Spiritualität & Energie

Anleitung und Rituale für die Rauhnächte 2019 / 2020

Vom 24. Dezember 2019 bis 6. Januar 2020

Es gibt verschiedene Schreibweisen für die Rauhnächte, Raunächte oder Rauchnächte, doch gemeint ist immer das Gleiche. Die geistige und spirituelle Vorbereitung auf das neue kommende Jahr. 12 Nächte zwischen Weihnachten und Heilig Drei König bereiten uns vor auf die kommenden 12 Monate des neuen Jahres.

Mindestens 12 Rauhnächte – es können jedoch auch 13 Rauhnächte sein!

Haben Sie sich auch schon gefragt weshalb es Nächte heißt obwohl es ganze Tage sind? Dies hängt mit dem keltischen Jahreskreis zusammen, da wir uns im Dezember in der Jahresnacht befinden. Daher: Herzlich Willkommen in der Nacht die einen ganzen Tag lang dauert! Eine Rauhnacht dauert immer von Nacht zu Nacht. So beginnt die erste Rauhnacht in der Mutternacht d.h. um 24 Uhr am Heiligen Abend und dauert bis Mitternacht am 25. Dezember.

Die Rauhnächte waren bei unseren Vorfahren Heilige Nächte. In den Rauhnächten wurde möglichst nicht gearbeitet, sondern nur gefeiert, wahrgenommen und in der Familie gelebt. In der Variante von 12 Rauhnächten enden diese am 5. Januar um 24 Uhr. Danach ist Heilig-Drei-König, das Fest das auch Epiphaniea, „Erscheinung“, genannt wird.
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Und was ist mit der Variante mit 13 Rauhnächten und da ist doch auch noch die Wintersonnwende?

Es ist komisch das beim Zählung der Rauhnächte irgendwie die Nacht vom 5. auf den 6. Januar fehlt und dies dennoch als wichtige Rauhnacht genannt wird. Nun dies hängt mit alten keltischen Stämmen zusammen die sich nach dem Mond richteten und 13 Mondmonate hatten.

Und dann wäre da noch die Thomasnacht zur Wintersonnwende, auch das ist in manchen Gebieten gelebte Tradition das in dieser Nacht die erste Rauhnacht beginnt und damit mit entsprechend kürzerer Dauer ins neue Jahr.

Grundsätzlich ist es schwierig bezüglich dem Datum ein richtig und ein falsch zu definieren. Vermutlich kann man die Rauhnächte als Brauch mit dem Weihnachtsbaum vergleichen. Ursprünglich ein heidnischer Brauch wurde dieser zum Sinnbild von Weihnachten. So steht die grüne Farbe vom Weihnachtsbaum für Fruchtbarkeit und Lebenskraft. Im Christentum versinnbildlichte der Tannenbaum ursprünglich als „Paradiesbaum“ die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies. Weil viele Menschen zu dieser Zeit weder lesen noch schreiben konnten, übernahm die Kirch vermutlich diesen heidnischen Brauch und bildete diese Geschichte symbolisch dar. Dafür brauchte sie einen Baum, der auch am 24. Dezember noch grün war: Nadelbäume wie Tanne und Fichte, aber auch Buchsbaum, Rosmarin und Wacholder boten sich an. Immergrüne Pflanzen symbolisieren auch die Hoffnung darauf, dass die Natur wiedererwachen wird.

Ähnlich verhält es sich mit den Rauhnächten, unabhängig davon ob dafür 12 Tage, 13 Tage genutzt werden bzw. ob diese mit der Wintersonnwende begonnen werden. Schlußendlich geht es ums bewußte wahrnehmen, annehmen und darum die stille Zeit zu nutzen. Unser Leitfaden richtet sich aus auf 12 Rauhnächte und ist als Unterstützung gedacht, als kleine Hilfe durch eine sehr besondere sinnliche Zeit der Rauhnächte zum Jahreswechsel.

Rauhnächte, Raunächte oder Rauchnächte? Egal. Es wird geräuchert!

Räuchern ist ein alter Brauch der Germanen, ein durchaus bekannter Brauch und Ritual. Doch nicht nur Brauch, auch in der Religion hat räuchern eine sehr lange Tradition. Weihrauch ist ein Instrument im christlichen Gottesdienst an besonderen Festtagen und sorgt umgehend für einen ganz besonderen Flair im Raum. Beim Räuchern werden Teile der Pflanze, in der die Öle enthalten sind, auf glühende Kohle gelegt – beispielsweise Harze (Weihrauchharz). Dadurch wird das ätherische Öl dazu gebracht, die Pflanze zu verlassen und die Luft mit ihrem Duft zu erfüllen.

Wer schon mal eine Kiefer- oder Tannennadel verkokelt hat, erkennt sofort diesen besonderen Duft in der Luft. Es entsteht sofort ein für uns typisch weihnachtlicher Duft. Auch zu den Rauhnächten ist das persönliche Ritual des Räucherns ein wesentlicher Bestandteil.

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Rauhnächte als Vorbereitung fürs neue Kalenderjahr

Jede einzelne Nacht der 12 Raunächte stehen für einen Monat des neuen Jahres. Es wird überliefert, das der Rauch in der Nacht dem Menschen Klarheit und Visionen für den zugehörenden Monat bringen soll und räuchern unter Tags soll das Haus und die darin wohnenden Menschen schützen und reinigen.

Natürlich stehen Bräuche wie das Räuchern in den Rauhnächte einer wissenschaftlichen Prüfung nicht stand, dies ist auch gar nicht notwendig. Es ist und bleibt eben eine persönliche Sache. Wird die praktizierende, sensible und feinfühlige Person bezüglich den Rauhnächten befragt, so wird von eindeutigen Wirkungen durchs Räuchern berichtet. Eines bleibt ohne Diskussion – es hat schon etwas besonderes, dieses Räuchern und die Wirkung dieser ätherischen Öle auf die Raum-Athmosphäre.

 

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Andrea

Andrea ist die leidenschaftliche Tierexpertin von PROnatur24. Zudem konnte sie sich in den letzten Jahren großes Wissen über Kräuter, ätherische Öle, Produkte mit Aloe Vera und Energiearbeit aneignen. Andrea kümmert sich in der Praxis vor allem um die Gesundheit von Tieren und

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6 Kommentare

  1. Hallo! Mit Begeisterung habe ich begonnen, den Bericht zu lesen, wo doch auch der Name der Webseite vorerst Vertrauen schafft. Nach dem ersten und dem zweiten Rechtschreibfehler dachte ich mir noch, dass da halt ein Komma im Satz zum besseren Verständnis dazugehört hätte. Als ich aber mit der Zeit feststellen musste, dass zwar der Wille vorhanden war, jedoch die Höflichkeit der korrekten sprachlichen Vermittlung hinterher hinkt, war ich enttäuscht. Betrachten Sie mich bitte nicht als kleinlich, doch wer die Sprache auf einer offiziellen Seite vermittelt, sollte sie auch beherrschen. Und glauben Sie mir, man kann Tippfehler von Rechtschreibfehler sehr gut unterscheiden. Nach nur kurzer Zeit verlor ich das Interesse an Ihrem Bericht, denn wenn ich schon an der Rechtschreibung zweifeln muss, dann glaube ich an den Inhalt auch nicht mehr. Leider!

    1. Hallo Inka. Ich kann Ihre Kritik sehr gut verstehen und nachvollziehen. Es ist jedoch so das die Priorität in der Rechtschreibung und Grammatik hinten ansteht. Wir betreiben unser Portal unentgeltlich und dabei liegt unser Fokus ganz klar in der Recherche von Themen und entsprechender Zusammenfassung. Für mehr fehlt die Zeit. Natürlich korrigieren wir fortlaufend Rechtschreibfehler wenn wir diese erkennen oder diese uns mitgeteilt werden. Es würde uns natürlich sehr freuen wenn Sie statt einer Kritik hier bei diesem Beitrag direkt mitwirken und uns die gefundenen Fehler mitteilen. Wie auch immer, danke für Ihr Kommentar und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

  2. Hallo – vielen Dank für diese tolle Website mit all ihren hilfreichen Informationen – leider bin ich dennoch etwas im Unklaren wann die Raunächte jetzt sind – überall steht von Weihnachten bis 6. Jänner – aber in den Details stehen dann die Nächte vom 24. auf 25. Dezember bis 4. auf 5. Jänner – was ist mit der Nacht vom 5 auf 6. Jänner und warum steht, dass am 6. Jänner der Abschluss der Rauhnächte ist, wenn das dann eigentlich der 5. Jänner ist – weil ja in der Nacht vom 5 auf 6. keine Rausmacht mehr ist.
    Und wann genau ist die Thomasnacht? Vom 20. auf 21. Dezember oder von 21. auf 22. Dezember?
    Ich danke im voraus für die Klärung,
    ganz liebe Grüße, Nicole

    1. Hallo Nicole. Lieben Dank für die Fragen. Wir haben nun die Details zur Thomasnacht ergänzt – es ist die Nacht vom 21. auf den 22. Dezember. Die letzte Rauhnacht ist vom 4. auf den 5. Januar. Der 6. Januar ist als Tag der Abschluss der Rauhnächte. Dabei zählt nicht mehr die Nacht vom 5. auf den 6. Januar (soviel uns das bekannt ist). In Kürze gibt es sowieso nochmals eine Erweiterungvon unseren Beiträgen zur Rauhnacht mit weiteren Tipps.

      1. oh wie lieb, mir so schnell zu antworten – ganz verwirrend finde ich nach wie vor diesen Absatz im Artikel:

        Die bedeutensten und wichtigsten Rauhnächte sind
        Nacht vom 24. auf den 25. Dezember: Vigil von Weihnachten, Heilige Nacht
        Nacht auf den 1. Januar: Silvester/Neujahr
        Nacht auf den 6. Januar: Erscheinung des Herrn, Vigil von Epiphanie

        Also die Nacht auf den 6. Januar ist eine Rausmacht laut dieser Aussage – aber dann doch nicht?

        Verzeihen sie mein Nachbohren,
        Nicole

        1. Hallo Nicole. Wir haben nun dem Beitrag zu den Rauhnächten nochmals eine größere Aktualisierung spendiert und damit nehmen wir auch Bezug zur „widersprüchlichen“ 13. Rauhnacht.

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